binea – Bildungsmesse Neckar-Alb
Ich war Teil der binea – Bildungsmesse Neckar-Alb, die am 30. und 31. Januar 2026 in Reutlingen stattfand. Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten ist diese Messe ein Ort der Begegnung, der Inspiration und des direkten Austauschs. Was 2007 mit gerade einmal 64 Ausstellern als kleine Plattform begann, hatte sich über die Jahre zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Lernende, Studierende, Eltern, ganze Schulklassen und Weiterbildungsinteressierte entwickelt.
Gerade in den letzten Jahren war deutlich zu spüren, wie sehr sich klassische Berufsbilder gewandelt haben. Ausbildungswege und Studiengänge waren breiter gefächert als je zuvor, und Fort- und Weiterbildungen waren zu einem festen Bestandteil des Arbeitslebens geworden. Sie stellten den Anspruch an uns alle, immer modern zu bleiben, Wissen zu aktualisieren und neue Kompetenzen zu entwickeln. Das war Ansporn und Aufgabe zugleich – auch für mich und den Beruf Ergotherapeut:in.
Auf der binea wurde auch der Beruf der Ergotherapie vorgestellt. Ich sprach mit Lernenden und Interessierten über die Vielfalt dieses Gesundheitsfachberufs, über die Arbeit mit Menschen jeden Alters und darüber, wie Ergotherapie dabei hilft, Handlungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag zu fördern. Besonders wichtig war mir zu zeigen, wie facettenreich die Ausbildung und die späteren Einsatzmöglichkeiten sind.
Die Messe erwies sich einmal mehr als idealer Begegnungsort für Menschen auf dem Weg ins Berufsleben und für Betriebe, die engagierten Nachwuchs suchten. Ich traf zahlreiche Kooperationspartner, darunter die Berufsfachschule für Ergotherapie in Reutlingen mit Lernenden des zweiten Ausbildungsjahres. Der Austausch mit ihnen war lebendig, ehrlich und voller Neugier. Zudem kam ich mit der Brillinger Orthopädie GmbH & Co. KG sowie mit verschiedenen Institutionen aus der Pflege und Altenhilfe ins Gespräch.
Rückblickend war die binea für mich nicht nur eine Messe, sondern ein Spiegel der Entwicklungen in Bildung und Arbeitswelt. Sie zeigte, wie wichtig Vernetzung, Offenheit und lebenslanges Lernen geworden sind – und wie wertvoll Orte sind, an denen genau das möglich ist.

