Arbeitsplatzergonomie

ergorestDie ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsmedien führt zu besseren Ergebnissen:

Optimale Arbeitsbedingungen stehen am Anfang einer nachhaltigen Wertschöpfungskette, in der Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren.

Dieses Thema ist keineswegs neu. Längst ist Ergonomie in den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit mit zahlreichen Verordnungen und gesetzlichen Bestimmungen eingegangen.

Und genauso zahlreich ist das Angebot an ergonomischen Arbeitsmitteln. Grundsätzlich ist das zunächst eine gute Idee. Doch sind diese technischen Hilfen wirklich für jeden Mitarbeiter an jedem Arbeitsplatz sinnvoll oder sogar notwendig? Sind solche Mittel wirklich universell einsetzbar?

 Was nutzt der Einsatz bester Mittel ohne den besten Einsatz der Mittel?

Selbst ein hoch entwickelter Bürostuhl kann seinen positiven Effekt nur dann bringen, wenn er für den jeweiligen Mitarbeiter geeignet ist und seine Einstellung individuell angepasst wurde. An dieser Stelle kommen die Profis für Ergonomie ins Spiel: die Ergotherapeuten!

Die ergotherapeutische Analyse, Beratung und Anpassung von Arbeitsplätzen unter Berücksichtigung individueller und persönlicher Faktoren zielt in auf die Optimierung technischer Arbeitsbedingungen. In den allermeisten Fällen sind die vorhandenen Arbeistmittel ausreichend - es gilt, die Möglichkeiten voll zur Geltung zu bringen

In insbesonderen Fällen, insbesondere bei gesundheitlich vorbelasteten Mitarbeitern, kann durch den Einsatz anderer handelsüblicher Mittel oder sogar spezieller Hilfen eine erhebliche Verbesserung der Arbeitssituation erreicht werden. Und das wirkt sich sowohl auf die Gesundheit als auch auf Produktivität im Betrieb aus.

Abhängig von der jeweiligen Situation wird

  • die Ausrüstung und/oder deren Verwendung optimiert
  • die Prozessumgebung (der gesamte Arbeitsablauf) in die Optimierung mit einbezogen.

 

Die Kosten dieser Maßnahme sind sowohl im Kontext Arbeitsschutz wie auch als Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsmanagements als Betriebskosten anrechenbar. So können z.B. Aufwendungen von bis zu 500,- € je Mitarbeiter und Kalenderjahr steuer- und sozialversicherungsfrei eingesetzt werden (§ 3 Nr. 34 EStG). Mittlerweile bezuschussen einige gesetzliche Krankenkassen so geartete betriebliche Maßnahmen sogar direkt.